Mit "Nasa" veröffentlicht die in Wien
beheimatete Ramona Gillard Band erneut wunderbare Songs, die in kein Schema
passen.
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Seit mehr als 10 Jahren bereichert die
Sängerin und Gitarristin Ramona Gillard aka Raya O. Coal aus Vorarlberg mit
Ihrer ganz persönlichen Interpretation von Songwriting die Wiener Clubs. Die
Verehrerin von Joni Mitchell, Sandy Denny oder Bob Dylan hat sich schon in der
Vergangenheit nicht viel um Stilgrenzen geschert und auch "Nasa", das nach
längerer Baby-Pause und mit neuer Band eingespielt wurde, geht wieder ganz neue
Wege. Mit versierten Begleitern wie Jörg Haberl und Klemens Bittmann (beide
Beefolk) und Alex Meissl (Max Nagl) heben die Songs gelegentlich in ungewohnt rockige
Sphären ab, daneben gibt es aber auch wieder schöne Balladen und ruhige Songs.
Ramona Gillard singt in der Vorarlberger Mundart, und obwohl man die Texte manchmal
erst beim zweiten Hören versteht, ist die emotionale Stimmung der Songs
unmittelbar zu spüren. Die Sängerin und Multi-Instrumentalistin verarbeitet in ihren
Liedern auf eine ganz persönliche Art
Erlebnisse aus dem Alltag und aus ihrer kürzlich beendeten Weltreise. Davon
zeugt z. B. das am Fuß eines
afrikanischen Vulkans verfasste "So noh am Liacht", während "Wasser" einem
verstorbenen Freund würdig Tribut zollt. Gesamt gesehen zeigt "Nasa" aufs
Schönste, wie kompromisslos Ramona Gillard Ihrer Muse folgt, und immer mehr zu
einer ganz eigenen Ausdrucksform im Singer/Songwriter-Genre findet. (Robert
Fischer)
CD-Tipp:
Ramona Gillard Band – Nasa
Musik: @@@@@
Klang: @@@@
Label/Vertrieb: Eigenvertrieb (2008)
Link-Tipps:
myspace.com/ramonagillard
Jonsson, Helgi - Gloandi
beefólk - place dramatique
Diverse Interpreten - Sargfabrik Live Vol. 1
Mitchell, Joni – Shine
Herbie Hancock - River: The Joni Letters
Heginger, Agnes & Georg Breinschmid - Tanzen
Steve Forbert - Strange Names and New Sensations
Die vielen Gesichter des Bob Dylan
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