Ausstellung

Episode #10: Eine Soundcollage für Hermann Nitsch

Hermann Nitsch

Das Nitsch Museum in Mistelbach zeigt neue Arbeiten des Universalkünstlers Hermann Nitsch in ungewohnter Farbästhetik und diese Podcast-Episode handelt genau davon.

Photographien des großen Wim Wenders

Das Filmarchiv Austria widmet dem Regisseur, Autor und Fotografen Wim Wenders eine umfassende Retrospektive seiner Filme, sowie die Ausstellung "Frühe Photographien. 60er-80er Jahre".

Artifizielle Welten der Zukunft

Bis 29. November 2018 lädt das Künstlerhaus Graz mit "Artificial Paradise? Immersion in Raum und Zeit" zum Eintauchen in alternative Wirklichkeiten.

Vom Aufbruch ins Ungewisse bis ins Heute

Am 12. November 1918 wurde die Republik ausgerufen. Das neu eröffnete "Haus der Geschichte" führt durch die ersten 100 Jahre.

Die Vermischung realer und virtueller Kunstraumwelten

Virtuelle Raumerfahrungen im magischen Garten von Gustav Klimt

Wer bestimmt, wie wir die Welt sehen sollen?

Der Konzeptkünstler Olaf Nicolai hat in der Wiener Kunsthalle einen Medialoop angestoßen, der poetisch wie politisch Kreise zieht und unsere Wahrnehmung von medialen Bildern hinterfragen will.

Am Museumsdeck Gelassenheit finden

Redeaktion. Redaktion. Reduktion.

Wir wünschen eine lesefreudige Kulturwoche und viele bunte Ostereier.

Die Reduktion des dargestellten Objekts

Schatzkammer des Wissens

Auf Zeitreise im Globenmuseum Wien

Porträt einer Ikone der Kosmetikindustrie

Es läßt sich privat nicht mehr richtig leben…

...wollte Adorno in Minima Moralia schreiben. Aber das war nur die erste, ursprüngliche Textfassung.

Im Labyrinth des Wissens

Bewegung und Rhythmus durch Zeit und Raum

Verschwundene Konsumtempel

Labyrinth of Lies: Interview mit Verena Schneider und Clara Cremer

Licht. Sprache. Reflexion. Kowanz.

Mit Hüftschwung zur Weltkarriere

Egon Schiele und die Wiener Bohème

Egon Schiele und die Wiener Bohème

In dieser Episode der Kulturviertelstunde widmen wir uns einer 160 Werke umfassenden Schau Egon Schieles, die bis zum 18. Juni 2017 in der Wiener Albertina zu sehen ist. Zu Wort kommen Ivana Novoselac-Binder, ihres Zeichens zuständig für die Social Media Agenda der Wiener Albertina, die zur Social Conference einlud und im Zuge dessen über die Welt Egon Schieles und der Wiener Boheme sprach, sowie die Stylistin Olga Schloemer, die im Vorfeld zur Fashion Lounge einen kurzen Einblick über die Mode und deren Veränderung im Fin de Siecle gab. Nachzulesen und nachzusehen ist diese Social Conference z.B. auch auf Twitter unter dem Hashtag SalonAlbertina bzw. unter dem Hashtag AlbertinaSchiele. Neben den zwei Hauptrednern und einer ausführlichen Einleitung von Manfred Horak sind in dieser Episode auch zwei Musikstücke zu hören. Original Schellack-Aufnahmen mit Helen Trix und dem Song "The Bird on Nellies Hat" von 1907, sowie "Tell Me Pretty Maiden" von Florodora von 1908.

Hat das ein Affe gemacht oder ist das Kunst?

Kunst kindlich erleben: Schneckenhaus und Glitzerstein

Dokumentation des Ersten Weltkriegs: Jubel & Elend - die Ausstellungskritik

jubel_elend_schallaburg1100 Jahre ist es her, dass der erste Weltkrieg begann. Was als Illusion eines "kurzen, schnellen Intermezzos in der Weltgeschichte" begann, endete mit einer weltweiten Katastrophe. Die Schallaburg zeigt mit "Jubel & Elend - Leben mit dem großen Krieg 1914-1918" eine umfassende Dokumentation des Ersten Weltkriegs. Von Nadia Baha.

Thomas Rhube: reflecting the sun

thomas-rhube_reflecting-the-sunYoshis Contemporary Art Gallery präsentiert bis 16.11.2013 die erste Einzelausstellung von Thomas Rhube. Sein Werkzyklus "reflecting the sun" ist eine Serie von Grafiken, in denen Rhube Anleihen aus der Alchemie bis hin zur gegenwärtigen Musik- und Filmkultur in einen Zusammenhang stellt.

Fictive Presence: Interview mit Özlem Sulak und Heike Eipeldauer

Im Tresor vom Bank Austria Kunstforum Wien gibt es erstmals die Gelegenheit eine Auswahl der Werke von Özlem Sulak zu sehen, jener bemerkenswerten Künstlerin, in deren Werk sich Erfahrungen von Heimat und Fremde, von kultureller Identität und Migration, von Sprache und Fremd-Sprache wieder finden. Das Interview mit der Künstlerin und mit der Kuratorin Heike Eipeldauer fand im Rahmen der Katalogpräsentation statt.

Oezlemsulak Fiktionsbescheinigung1979 in der Türkei geboren hinterfragt sie in ihrem Schaffen als Künstlerin gewissermaßen das aktuelle Europa. Und Erfahrungen mit dem europäischen Ausländerrecht hat sie bereits jede Menge gemacht. Ihre bisherigen Stationen waren nämlich neben einem Studium in Istanbul, Aufenthalte in Liverpool, in Bremen, Lyon, sowie aktuell in Paris und Hannover. Historische Ereignisse wie der dritte türkische Militärputsch und massive Zensur von Büchern sind dabei ebenso Gegenstand ihrer Arbeiten wie generell die individuellen Lebenssituationen als türkische Künstlerin in Westeuropa. Dennoch sieht sich Özlem Sulak nicht als dezidiert politische Künstlerin, sondern vielmehr als eine Künstlerin, die ihre privaten Erlebnisse in eine Art politische Verortung einbringt, denn schließlich ist ja das ganze Leben politisch, ob man nun will oder nicht.

Politische Willkür stand am Beginn des Gesprächs mit der Kuratorin Heike Eipeldauer und mit Özlem Sulak. Dabei erzählte ich ihr kurz vom Roman "Der Scherz" vom tschechischen Autor Milan Kundera. Der Protagonist in dem Roman ist ein Student, der seiner Freundin eine Postkarte schreibt mit den Worten: "Optimismus ist das Opium der Menschheit! Ein gesunder Geist stinkt nach Dummheit! Es lebe Trotzki!" Daraufhin fällt er bei der Regierung in Ungnade und muss mehrere Jahre als Systemgegner in einer Kohlengrube arbeiten. Aus diesem Gedankengang heraus ergab sich die erste Frage, ob Özlem Sulak jemals Angst hatte aufgrund ihrer künstlerischen Arbeit in Schwierigkeiten zu kommen. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: KulturKontakt Austria, Özlem Sulak

 

Ich habe die Größe langsam gesteigert: Interview mit Herbert Brandl

Bis 15. April 2012 präsentiert das BA Kunstforum Wien die erste große Retrospektive von Herbert Brandl, die etwa 60 Werke seit den frühen 1980er Jahren umfasst, begleitet von neuen Gemälden, die extra für die Ausstellung geschaffen wurden. Im Interview spricht Brandl u.a. über seine Annäherung ans Großformat, sowie über Zen-Buddhismus, Autodidakten und universitäre Ausbildung und den Idealfall für Kulturschaffende.
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"Ich wollte das Landschaftliche immer vermeiden, aber zack, schon ist dieser Horizont wieder da. Dann ärgere ich mich und versuche ihn zu brechen", erklärte einmal Herbert Brandl, dessen farbenprächtige Bildwelt bis 15. April 2012 im Bank Austria Kunstforum präsentiert wird. Atmosphärische Farbräume mit Anklängen an Landschaften und Naturelementen ziehen sich durch das Werk von Herbert Brandl, der bereits 1992 internationalen Erfolg auf der documenta IX errang, außerdem bespielte er 2007 erfolgreich den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig, wo die Bilder vor allem durch ihr großes Format beeindruckten.
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Text und Interview: Manfred Horak
Fotos: Herbert Brandl

 

mumok: Das Museum der Wünsche - Die Kritik



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