Beinahe zehn Jahre sind vergangen, seit Joni Mitchell ihr letztes Album mit neuen Songs veröffentlichte. Taming The Tiger entstand 1998. Danach brachte die poetische Songschreiberin mit Both Sides Now (2000) noch ein Album heraus, auf dem sie, begleitet von großen Orchestern, vorwiegend Jazzstandards interpretierte, und 2002 schließlich Travelogue, ein Doppelalbum mit Neuinterpretationen älterer Eigenkompositionen. Danach ließ Joni Mitchell verlautbaren, dass sie vom Musikbusiness die Nase gestrichen voll habe.
Im zweiten Teil der auf Vier mal 3-CDs angelegten Kompilation geht es um die Grundthemen Heißer Herbst – Protest und linke Lieder (CD 4), Trau Dich – Bewegte Lieder und Träume von einer besseren Welt (CD 5) und um Neue Töne in der DDR (CD 6).
Beginnend in den frühen 1960er Jahren begibt sich diese auf mehrere Teile angelegte Kompilation auf die Spurensuche deutschsprachiger Lieder. Deutsche Liedtraditionen stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie die damals aufkommende Liedermacherszene (ein Begriff, der im übrigen bis ins Jahr 1712 zurückreicht) rund um Franz Josef Degenhardt, Wolf Biermann und Hanns Eisler.
Jubiläumskonzert am 1. Juni mit:
Denk, Willi Resetarits (s. Foto), Baum Pur, Houseverstand und Papermoon.
Die Stockholmer Sängerin und Songschreiberin Anna Ternheim legt mit "Somebody Outside" ein vielbeachtetes Debütalbum vor.
Noch immer trägt sie Trauer im Herzen, die mittlerweile zum Folkstar avancierte Sängerin, Gitarristin und Komponistin Souad Massi, die nun mit einem neuen Album aufwartet.
Vom italienischen Liedpoet Gianmaria Testa liegt mittlerweile eine beachtliche, absolut empfehlens- und sammelnswerte Liedersammlung vor. Mit „extra-muros“ wird diese nun mit einem ursprünglich bereits im Jahr 1996 veröffentlichten Album ergänzt.
Was tun, wenn man als 14-jähriger lieber E-Gitarre spielen möchte als Geige spielen zu lernen, aber am Berg auf der Turracher Höhe aufwächst und mangels Bassisten und Schlagzeugern keine Rockband gründen kann?
Der englische Singer-/Songwriter Cat Stevens alias Yusuf Islam zählte zu jenen Musikern, welche das Segment der (spät)pubertierenden erfolgreich bedienten. Innerhalb der Musikgeschichte bezieht der nach der "Majikat"-Tournee zum Islam Konvertierte jedoch längst einen kauzigen Status mit kaum nachhaltiger Wirkung.
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