Podcast

Dedication to a City: Interview mit Ángela Tröndle

Aufmischen: Eine audiovisuelle Begehung mit Stella Rollig

Mémoire du monde: Interview mit Sally Nyolo

Jazzmusiker mit Popstarstatus: Interview mit Adam Pieronczyk

Interview mit Hannes Löschel und Michael Bruckner

Interview mit der Band Jonas Goldbaum

Interview mit Corinne Enquist über die kroatische Galerie-Szene

Der große Ausverkauf: Interview mit Florian Opitz

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist und die Bürger einer bolivianischen Stadt:
Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.

"Privat" - das ist auf den ersten Blick ein äußerst sympathisches Wort. Was privat ist, gehört einem, ist vertraut und intim. Man kann damit machen, was man will. Aber was passiert, wenn plötzlich Dinge die jeder Mensch braucht und auf die jeder Mensch einen Anspruch hat, zur Privatsache einiger weniger werden? Trinkwasser zum Beispiel, oder Gesundheit, Schulbildung oder öffentliche Verkehrsmittel? Was, wenn die wenigen, die es als ihr Eigentum betrachten, damit machen, was sie wollen?

Der Grosse Ausverkauf FilmplakatEbendies geschieht seit einigen Jahren weltweit. Privatisierung ist zu einem Wort geworden, das immer mehr Menschen als bedrohlich empfinden. Privatisierung bezeichnet nicht nur den Verkauf von staatlichen Unternehmen. Privatisierung ist auch die Aufgabe von vormals öffentlichen Diensten, der leise Rückzug der Gesellschaft aus ihrer kollektiven Verantwortung. Privatisierung ist ein Stück Entsolidarisierung. Stephanie Lang traf sich mit dem Regisseur Florian Opitz zu einem ausführlichen Gespräch, der mit DER GROSSE AUSVERKAUF einen packenden und sicherlich auch stark polarisierenden Dokumentarfilm über ein sehr komplexes Thema realisierte. //

Interview: Stephanie Lang
Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Foto: Filmladen







Hände weg von Mississippi: Interview mit Detlev Buck

Der Kinofilm "Hände weg von Mississippi" von Regisseur Detlev Buck ist nicht nur ein herzlicher Kinderfilm, sondern auch eine beinharte Globalisierungskritik.

Endlich Sommerferien! Die 10-jährige Emma, dargestellt von Zoë Charlotte Mannhardt, kann es kaum erwarten, wieder bei Großmutter Dolly, gespielt von Katharina Thalbach, auf dem Land zu sein. Bei ihrer Ankunft in dem kleinen Ort stellt sie zufrieden fest, dass alles ist wie immer. Aber das stimmt nicht ganz: Der alte Klipperbusch ist gestorben und sein Neffe Albert Gansmann, die Rolle des Ungustl übernahm Christoph Maria Herbst, von Emmas Freunden nur der "Alligator" genannt, verplant das zukünftige Erbe auf seine Art. Mit dem Anwesen hat er Großes vor, für Klipperbuschs Stute Mississippi allerdings ist da kein Platz mehr. Deshalb bestellt er kurzerhand den Pferdeschlachter. Emma kann Dolly in letzter Minute überreden, Gansmann das Pferd abzukaufen. Ab jetzt gehört Mississippi Emma. Doch schon kurze Zeit später steht Gansmann vor der Tür und möchte die Stute gern wieder haben. Spontane Tierliebe wird es nicht sein, die ihn antreibt. Was also steckt hinter Gansmanns Wunsch? Emma, Dolly und ihre Freunde brauchen in diesem spannenden Sommer Einfallsreichtum, Mut und Entschlossenheit, um nicht nur die Stute Mississippi vor Gansmann zu retten.

Haende Weg Von Mississippi Filmplakat"Hände weg von Mississippi" entstand nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke unter der Regie von Detlev Buck im Sommer 2006 in Mecklenburg-Vorpommern und ist letztendlich ein großer Familienspaß, in dem das so genannte Gute - noch - die Oberhand behält, ähnlich wie in den Abenteuern von Asterix und Obelix. Der Lebensraum als Idylle. Globalisierung? Okay, aber bitte nicht in der fiesen Art. Regisseur Detlev Buck - er schlüpfte zudem in die Rolle des Dorfpolizisten Otto - gelang mit dem Film ein großes Thema kindergerecht aufzubereiten, und suchte sich auch sehr gute alte Lieder, countrygerecht bearbeitet, aus, tappt jedoch zweimal mit dem reichlich unmotivierten Einsatz von belanglos formatierter Musik selbst in die Globalisierungsfalle, das beinahe diesen schönen Film zum Einsturz bringt. //

Interview: Stephanie Lang
Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Fotos Filmladen





 

Interview mit Christian Maurer und Klaus Dickbauer von Saxofour

Mit der CD "Our Favourite Filmsongs" legt das österreichische Jazzquartett Saxofour mit den Herren Wolfgang Puschnig, Florian Bramböck, Klaus Dickbauer und Christian Maurer alte, bisweilen sehr alte, Filmmelodien, neu geschürt und ordentlich durchgerüttelt, und quasi wiederbelebt, vor. 

Wissenswertes zum Industrieviertelfestival

Podcast #38 - Interview mit Karrin Allyson

Raritäten II: Interview mit Georg Danzer

Georg Danzer erhielt im Frühjahr 2007 den Amadeus Award für sein Lebenswerk, und öffnet erneut seine Archive für die CD-Veröffentlichung von Raritäten II.

Mythos Marlene Dietrich: Interview mit David Riva

Unsere Podcast-Reihe Filmkultur beschäftigt sich diesmal mit dem Mythos Marlene Dietrich und der dazu gehörenden Ausstellung und Filmreihe in der Österreichischen Filmgalerie in der Kunstmeile Krems in Niederösterreich. Marlene Dietrich ist eine der wenigen Persönlichkeiten, die schon zu Lebzeiten zur Ikone wurde. Mit ihrer Schönheit, erotischen Ausstrahlung und einzigartigen Unabhängigkeit erfüllte sie über Jahrzehnte kollektive Wunschbilder und Phantasien.

Mythos Marlene Dietrich A Woman At WarJosef von Sternberg hat das Image der geheimnisvollen, erotischen Frau mit seinen Filmen weltberühmt gemacht. Doch Marlene Dietrich hat zeitlebens an der Perfektionierung dieser einzigartigen Kunstfigur Dietrich gearbeitet. Ihre ambiguitiven Selbstinszenierungen und Aussagen machen sie noch heute zu dem, was sie schon zu Lebzeiten war: ein Mythos.

Erstmals wird in Österreich diesem Mythos mit einer Ausstellung Rechnung getragen. In enger Zusammenarbeit der Österreichischen Filmgalerie mit der Marlene Dietrich Collection der Deutschen Kinemathek Berlin werden einzelne Facetten des Mythos Marlene Dietrich mit zum Teil bisher unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass von Marlene Dietrich transparent und spürbar gemacht. Zahlreiche Filmausschnitte und Privataufnahmen, Fotografien, persönliche Briefe, Dokumente, Kostüme und Accessoires aus dem persönlichen Nachlass von Dietrich stehen im Zentrum der Ausstellung. Erstmals werden auch Dokumente ihrer mehrfachen Reisen nach Österreich in einer Ausstellung der Öffentlichkeit näher gebracht.

Mythos Marlene Dietrich Her Own SongZu Gast in Krems war David Riva, der Enkel von Marlene Dietrich, der nicht nur viel zu erzählen hatte, sondern auch den Film "Marlene Dietrich: Her Own Song" und sein Buch "A Woman at War: Marlene Dietrich Remembered" erstmals in Österreich präsentierte. //

Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Fotos: Niko Formanek, Österreichische Filmgalerie, Marlene Dietrich Collection












 

Podcast #36 - Interview mit Martina Schwarzmann

Podcast #35 - Interview mit Count Basic

Podcast #34 - Interview mit Christina Zurbruegg

Christina Zurbrueggs neues Album trägt den Titel "Jetzt" und tatsächlich traf sich quasi grad vorhin Robert Fischer mit der Musikerin, Autorin, Filmemacherin, Schauspielerin, Sprecherin und Alpinobjektkünstlerin. Seit 1984 lebt die im Berner Oberland in der Schweiz geborene Christina Zurbruegg in Wien. Infos und Kaufmöglichkeit - unter anderem von ihrem aktuellen Album, aber auch von der DVD "Bleiben oder Gehen" finden sich auf zurbruegg.cc.

Interview: Robert Fischer
Foto:Rita Newman

 

Podcast #33 - Interview mit Leo Lukas

Interview mit Sabine Timoteo und Ludwig Wüst

Ein Podcast, zwei Gespräche. Der rote Faden: Der Umgang mit Konflikten.
Im ersten Teil sprechen zwei Frauen, nämlich Stephanie Lang und Sabine Timoteo, übers Frausein, im zweiten Teil spricht Stephanie Lang mit Ludwig Wüst über seinen Film "Zwei Frauen".

Hollywood Backstage: Interview mit Elisabeth Sereda

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Podcast #32 - Interview mit Willi Resetarits

Podcast #31 - Interview mit Maria Frodl

Podcast #30 - Labelportrait Peter Guschelbauer

In der Kulturviertelstunde erzählt Peter Guschelbauer über seine Rolle als Musikproduzent, Komponist und Verleger. Der Oberösterreicher betreibt ein Audio und Video Studio, die Labels PG Records, JIVE Music und Alessa Records, sowie mit Sounddesign Austria einen Musikverlag und einen Tonträgervertrieb. Peter Guschelbauer ist zudem auch eine Künstleragentur - unter dem Namen Art Connection Int'l firmierend - und macht vor allem im Jazzbereich Promotion für diverse Künstler. Zu seinen Kunden zählten in den letzten Jahren Musiker wie Joe Zawinul, Maceo Parker, Rudi Berger, Les Mc Cann, und viele mehr. Und er ist auch Musiker: Still Experienced heißt das Trio mit ihm am Bass, Chris Haller an der Gitarre und Didi Donauer, dem Mann hinterm Schlagzeug. (mh)

 

Die Fälscher: Interview mit Karl Markovics und Stefan Ruzowitzky

"Ich hatte die tollste Besetzung, die beste Crew und die beste aller Familien zu Hause, daher war es einfach für mich", so Ruzowitzky in der Dankesrede bei der Oscar-Verleihung.

Am Limit: Interview mit Pepe Danquart und den Huberbuam

Der Dokumentarfilm "Am Limit" ist der letzte Teil der Sport Trilogie von Pepe Danquart. Es geht um die beiden Extremsportler Alexander und Thomas Huber, auch bekannt als Huberbuam. Die Brüder halten als Team diverse Rekorde im Speedklettern, und werden im Film dabei beobachtet, wie sie versuchen ihre selbst gesteckten persönlichen Ziele zu erreichen.

Am Limit FilmplakatHerausgekommen ist ein Film über das Scheitern. Er feiert einerseits spektakuläre Bilder "in der Wand", andererseits wunderschöne Stillleben unzivilisierter Natur. Dazwischen gibt er Menschen Raum über ihre Erfahrungen zwischen diesen Welten zu philosophieren. Stephanie Lang traf sich sowohl mit dem Regisseur wie auch mit dem Extremsportlerbrüderpaar. //

Interview: Stephanie Lang
Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Foto: Kinowelt









 

Podcast #29 - Interview mit Hans Theessink

Robert Fischer traf den in Wien lebenden Gitarristen, Komponisten und Sänger zu einem Gespräch über das Album "Slow Train", das, wie bereits das Vorgängeralbum "Bridges", mit einem natürlichen, unverfälschten Sound aufwartet.

Diagonale 07: Filmkultur aus Österreich

Die Diagonale findet wie immer in Graz, der Landeshauptstadt von Steiermark, statt, diesmal zwischen 19. und 25. März 2007. Was zeichnet die Diagonale aus? Nun, die Diagonale zeigt alle österreichischen Spiel- und Dokumentarfilme, die 2006 ihren regulären Kinostart erlebt haben, sowie zahlreiche Produktionen, die bei der DIAGONALE 07 erstmals in Österreich aufgeführt werden. Zudem wird eine Auswahl der besten Kurz-, Animations- und Experimentalfilme/videos zu sehen sein.

Diagonale 2007 SujetUnd das sind nicht wenige: Die DIAGONALE präsentiert an sechs Tagen in 180 Vorstellungen 223 Filme. Darunter sind 143 aktuelle österreichische Filme sowie 35 Koproduktionen. Bei 59 Filmen handelt es sich um Uraufführungen und bei 16 um österreichische Erstaufführungen. In 12 Specials und 4 Rahmenprogrammen werden 33 österreichische Wieder- und Neuentdeckungen, sowie 36 internationale Produktionen gezeigt. Die Intendantin Birgit Flos präsentierte gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Testor im Rahmen zweier Pressekonferenzen in Graz und in Wien sehr ausführlich das sehr umfangreiche Programm. //

Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Foto: Roland Renner








 

Podcast #28 - Interview mit Wolfgang Muthspiel

Im Interview erzählt der Gitarrist Wolfgang Muthspiel nicht nur über das Zustandekommen des Albums "Friendly Travelers", das er gemeinsam mit dem Schlagzeuger Brian Blade einspielte, sondern er sprach mit Manfred Horak auch über sein nächstes Projekt, ein Auftragswerk für das Stift Zwettl.

Podcast #27 - Interview mit Garish

Podcast #26 - Interview mit Birgit Denk

"Ausgsteckt in Rappoltenkirchen", erschienen bei Universal Music Austria, heißt das 2007er-Album von Denk, das in Form einer Live-CD und einer Live-DVD plus einigen amüsanten Extras im gut sortierten Fachhandel zu finden ist.



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