Schauspielhaus Wien

ImPulsTanz 2014: Finale Festivalwoche - die Kritik

impulstanz14-phenomenaDie Schlusswoche des ImPulsTanz Festivals bot Tanz-Kulinarik unterschiedlicher Gar-Stufen. Die Highlights: Die Wiederaufnahme von Chris Harings / Liquid Loft Talking Head, sowie The Lee Ellroy Show von Hans Van den Broeck / Cie SOIT und Ismael Ivo / Grupo Biblioteca Do Corpo mit Erendira.

Hundert Jahre Einsamkeit

allerwelt01Ein beachtenswertes Theaterstück mit Traumsequenzen und realer Härte kommt mit "Allerwelt" von Philipp Weiss unter der Regie von Pedro Martins Beja im Schauspielhaus Wien auf die Bühne.

Wiener Festwochen: Makulatur - die Kritik

makulatur-001Erfolgsautor Paulus Hochgatterer liefert bei den Wiener Festwochen ein postdramatisches Auftragswerk für das Schauspielhaus Wien ab. Heraus kam eine besonders ungünstig verlaufende Form aus der Gruppe der halbmodernen Regieneurosen.

Fragen über Sinn und Unsinn am Kunstbetrieb Theater

entfernung01Der subversive Roman "Entfernung" von Marlene Streeruwitz ist am Schauspielhaus Wien in der Inszenierung von Regisseur Samuel Schwarz zu sehen. Eine Nachbetrachtung über diesen reflexiven, episodischen und kurzweilig-lehrreichen Abend jenseits der Provokation.

Ein hochmusikalischer Talk mit Sudermann und Söderberg - die Kritik

sudermann-soederberg-01Stampfen, Klatschen, Fingerschnippen mit Jolika Sudermann und Alma Söderberg in "A Talk" bei den Young Choreographers Series im Schauspielhaus beim Impulstanz 2011.

Ein echter Österreicher im Schauspielhaus: Kreisky - wer sonst?

kreisky-schauspielhausDas Schaupielhaus schließt sich den Jubilaren an und bringt anlässlich des 100. Geburtstags von Bruno Kreisky eine Reihe von 10 Folgen zu dessen Leben und Wirken. Die dritte Folge unter der Regie von Alexander Charim hinterfragte den "echten Österreicher" Kreisky.

Meine Mizzi, Dein Johannes: Turbo Folk bei den Festwochen - Die Premierenkritik

turbo_folk_32Der Turbo Folk vom kroatischen Nationaltheater raste durch das Schauspielhaus Wien im Rahmen der Festwochen und bot bei der Premiere am 4. Juni 2010 eine reichlich skurrile und in erster Linie plakative und trashige Schauspiel-Revue.

Ich vernasche Feind und Freund: Frisches Blut - die Kritik

frischesblut-kreidl25 Minidramen zeitgenössischer Autorinnen Autoren wurden von Lukas Cejpek und Margret Kreidl auf die Theaterbühne gebracht und zu einem lustvollen Ganzen inszeniert. Frisches Blut also im Schauspielhaus Wien als Würdigung zum Jubiläum 25 Jahre Alter Schl8hof Wels.

Nachtkritik: Bulger - Eine unzulässige Geschichte

bulger2010-01Berliner Gäste in Wien. Das honorige Maxim Gorki Theater schickt eine Studioproduktion ins pulsierende und unter der erquicklichen Intendanz von Andreas Beck höchst theaterlebendige Wiener Schauspielhaus. Und auch dieser Abend entpuppt sich als Glücksfall, wenngleich angesichts des bearbeiteten Themas einem das Wort "Glück" nur schwer über die Lippen kommt.

Die zehn Gebote - die Premierenkritik

gebot05Das fünfte Gebot ist das Einzige auf das wir uns heute noch einigen können. Du sollst nicht töten. Zumindest 70% der Befragten sind dieser Meinung. Eine noch größere Zahl jedoch - 85 % - hatte schon einmal den Wunsch jemanden umzubringen. Wenn etwas so klar ist, wie kann man darüber diskutieren? Ilija Trojanow hat für das Nachbarhaus vom Schauspielhaus Wien eine Etüde dazu verfasst.

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall - die Kritik

trojanow-schauspielhausIm Schauspielhaus Wien hat Daniela Kranz ein Kondensat von Ilija Trojanows Grenzüberspringendem Schelmenroman "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall" auf die Bühne gebracht. Nach einem zähen Drittel werden die Charaktere langsam greifbar und es kommt doch noch Schwung in die Geschichte.

Das Argonautenepos remodelled: ARGOcalypse now - die Premierenkritik

argocalypse04Da haben sich die Frauen- und Herrenschaften vom Schauspielhaus Wien zum Gaudium des Publikums wieder allerhand einfallen lassen. Regisseur Simon Solberg nahm nämlich einige wenige Ingredienzen vom epischen Opus "Argonautika" von Apollonios Rhodios und machte daraus eine (für das Publikum vergnügliche) Reise zum Goldenen Vlies.

Kassandravisionen von Kathrin Röggla: worst case - die Premierenkritik

worst-case01Kathrin Rögglas Sprachgewalt lässt Dramaturgenherzen schneller schlagen. Der Katastrophenjargon in Konjunktiv und indirekter Rede kalkuliert des Zuschauers Verwirrung mit ein. Wenn das Abgleiten der Aufmerksamkeit in die Resignation droht, setzt der Regisseur Lukas Bangerter im Schauspielhaus Wien auf Bürogymnastik, Kaffeeautomatenballett oder Cha-Cha-Cha-Einlagen zur Auflockerung.

Schwarzes Tier Traurigkeit - Die Kritik

schwarzes-tierEin konstruiertes Theaterstück von Anja Hilling, entstanden unter Laborbedingungen. In "Schwarzes Tier Traurigkeit" werden Menschen in der Natur ausgesetzt, die Katastrophe hinzugesetzt, die Folgen beobachtet. Ein sprachliches Experiment vor den Augen des Zuschauers: Sechs Leute gehen in den Wald und grillen ein Baby.

Alles muss raus! - Theater zum Schnäppchenpreis

allesmussraus_logoUm die Stadtbewohner nach den Festwochen und kurz vor Saisonende noch einmal aus den Schanigärten in die dunklen Theater zu locken, haben sich Brut, Dschungel Wien und Schauspielhaus etwas Besonderes einfallen lassen. Unter dem Titel "Alles muss raus!" bieten sie einen Rückblick über die vergangene Saison zum Schnäppchenpreis. 4,99 € pro Stück für jedermann.

Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf - die Premierenkritik

wild_wuchern_die_woerter"Das war sehr wild, sehr heftig und sehr gut! Hat Lust gemacht, wieder den Winkler zu lesen ... der ist echt gut!" Soweit die Kürzestfassung von Tristan Jorde, der sich ins Wiener Schauspielhaus begab, um die Premiere am 12. Mai 2009 von "Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf. Ein Triptychon" nach Texten von Josef Winkler zu sehen.

faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete - die Premierenkritik

faust-grete-schauspielhausEs ist ein sehr erfreuliches Theater, das Schauspielhaus unter der Führung Andreas Beck. Viele junge, freche Versuche und viel Schönes waren da schon zu sehen. Aber nicht immer, wie z.B. bei "faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete" von Ewald Palmetshofer, gerät das Konzept - man verquicke Jungstar-Autor mit Jungstar-Regisseurin an rotierendem Bühnengerüst - deswegen auch schon zum bewegenden Theaterabend.

Freud und die Folgen: Kokain - die Premierenkritik

freud-und-die-folgen-kokainZehn Therapie-Stunden á 50 Minuten mit Sigmund Freud stehen in der Doku-Fiction-Reihe "Diesseits des Lustprinzips: Freud und die Folgen" am Programm des Wiener Schauspielhauses. In der ersten Sitzung wurden die Jahre 1873 bis 1884 und Freuds Einnahme und Erforschung von Kokain behandelt.

Correspondances & Re-Play bei ImpulsTanz - die Kritik

impulstanz07_kettlyDie Performance Correspondances von Kettly Noël & Nelisiwe Xaba, die am 23.Juli 2007 im Schauspielhaus auf die Bühne gebracht wurde, bot dem Publikum eine Vielzahl an Eindrücken. Schwankten die einstudierten Bewegungsabläufe auch zwischen anspruchsvollen Tanzeinlagen auf High Heels und kuriosen Paartanz mit Puppen, so hätte die Botschaft der beiden Tänzerinnen nicht eindeutiger sein können: nämlich, die politische und soziale Lage am afrikanischen Kontinent.

Impulstanz 2007: Both Sitting Duet - Premierenkritik

impulstanz07_premiereDen Auftakt zum ImpulsTanz 2007 gab am 12. Juli das international erfolgreiche Performance-Duo Jonathan Burrows und Matteo Fargion im Wiener Schauspielhaus.

Drama X Herbstausflug

dramax1New New West ist das Motto des neuen Projekts „Drama X Herbstausflug“, in dem fünf Regisseure fünf Dokumentarfilme für die Bühne adaptieren. Jedes Projekt dauert ca. 90 Minuten, und versucht mit den Mitteln der Bühne die Inhalte der Dokumentarfilme zu transportieren, bzw. zu übersetzen.

Der Held der Frauen & Freigang - die Kritik

iffland_teaserPlakative Künstlichkeit versus Große Melancholie.



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