Er ist der Wegbereiter für die gesamte österreichische Szene, der Archetyp des Kleinkünstlers, der Kabarettist einer neuen Ära: Lukas Resetarits. Vor nunmehr 35 Jahren wechselte er von seinem Brotberuf als Flugzeugabfertiger in Wien-Schwechat zur Kleinkunst, die er zügig entstaubte und so die Moderne in diesem Genre begründete. Am 26.11. gibt es daher zu seinen Ehren einen Großaufmarsch der österreichischen Kabarettisten in der Wiener Stadthalle.
Lange hat man warten müssen, dass die, meistens sehr vitale, Musikszene in Wien eine Art Übersicht erhält. Und jetzt gibt es gleich zwei davon: eine 4-CD-starke Kompilation mit Musik aus Wien mit internationalem Hintergrund und eine CD mit quasi hiesigem Hintergrund.
Eine gelungene Momentaufnahme, die sehr gut die Entwicklung der Band aufzeigt, veröffentlicht Willi Resetarits und sein Stubnblues mit dem vorliegenden Live-Album "16 Liada fia olle und 3 Gedichta fia d Moni".
Wenn es den Willi nicht schon längst gäbe, müsste man ihn glatt erfinden. Als Vertrauenswürdenträger Wiens, als Vertreter für Haltung und Unterhaltung. Live zu hören am 28. und 29. Mai im Wiener Metropol, präsentiert wird eben dort die Live-CD "16 Liada fia olle und 3 Gedichta fia'd Moni".
Liedtexte von Jura Soyfer und H.C. Artmann sind das Zentrum vom Doppel-Album "Abendlieder" von und mit Sabina Hank und Willi Resetarits.
Warum nicht einmal Kinderlieder von jedem Kitsch befreien und Sie mithilfe von Steel-Drum, Ukulele oder singender Säge in ein ganz neues musikalisches Gewand stecken?
Jubiläumskonzert am 1. Juni mit:
Denk, Willi Resetarits (s. Foto), Baum Pur, Houseverstand und Papermoon.
Michael Schottenberg über das abendfüllende Live-Programm von Sabina Hank und Willi Resetarits.
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