Interview

Moderne Klassik trifft nordischen Jazz: Interview mit Cæcilie Norby

norby2-by-isak-hoffmeyerIm Rahmen ihres Wien-Konzerts im Porgy & Bess traf sich Cæcilie Norby mit Robert Fischer, um ausführlich über die Entstehungsgeschichte von ihrem achten Album "Arabesque" (ACT/Edel; 2011) zu berichten.

Just Fly: Interview mit Nenad Vasilic

Mit "Just Fly" legt der in Wien lebende Kontrabassist Nenad Vasilic nach "Honey and Blood" ein weiteres inspiriertes Jazz-Album vor. Im Interview sprachen wir nicht nur über seine (bzw. generell über) Musik, sondern auch über soziale und gesellschaftspolitische Umstände.

Beethoven Complete Works for Cello and Piano: Interview mit Gerda Guttenberg

Mit den kompletten Beethoven-Werken für Cello und Piano veröffentlichen Gerda Guttenberg und Martin Rummel Duo-Werke im besten Sinne. Entstanden sind diese Aufnahmen auf Basis der von Del Mar neu herausgegebenen Originaltexte Beethovens und neben der Einigkeit zwischen den Musikern gab es dadurch auch neue Erkenntnisse Beethoven zu spielen. Neue Erkenntnisse brachte auch das Interview. //

CD-Tipp:
Gerda Guttenberg und Martin Rummel: Beethoven Complete Works for Cello and Piano
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music 

Interview: Manfred Horak

City of Dreams: Interview mit Julia Malischnig

Ein superbes Gitarrenalbum, das an Intensität und Leidenschaft nichts zu wünschen übrig lässt, veröffentlicht die in Kärnten lebende Musikerin Julia Malischnig mit "City of Dreams". Ein Doppelpack, prall gefüllt mit Geschichten voller Farben und Kontraste, im Spannungsfeld Klassik, World und Soul. Im Interview sprachen wir über die Kunst Gitarre zu spielen, über Unverwechselbarkeit und wie sich Julia Malischnig als Künstlerin sieht.

Auf der Doppel-CD "City of Dreams" vereint Julia Malischnig gekonnt und mit großer Virtuosität Interpretationen und Bearbeitungen von u. a. Johann Sebastian Bach und Stevie Wonder mit Eigenkompositionen. Herausragend dabei ihre Komposition "City of Dreams", da sämtliche musikalische Grenzen hinter sich lässt und Julia Malischnig sich zudem als Sängerin mit Soul-Esprit präsentiert. Sensibilität und Selbstbewusstsein geben sich in der Musik von Julia Malischnig die Hand, hinzu kommt die souveräne Technik der - längst schon international arrivierten - Konzertgitarristin. Apropos Hand: Neben ihrer unverwechselbaren Handschrift als Gitarristin überzeugt das Album auch mit einem audiophilen Klang. Dem nicht genug ist Julia Malischnig auch Intendantin des Festivals La Guitarra Esencial - The Art of Guitar am Millstätter See in Kärnten. //

Julia Malischnig City Of DreamsJulia Malischnig: City of Dreams
Musik: @@@@
Klang: @@@@@@
Label/Vertrieb: Edicion La Guitarra Esencial / Lotus Rec. (2010) 

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: © Julia Malischnig





 

Ich mag nicht über Liebe singen: Interview mit Irmie Vesselsky

Es gibt nicht allzu viele Alben aus den Nuller-Jahren, die man sich unbedingt merken muss,...

Mach mich tanzen: Interview mit Iris T.

Das erste Solo-Album von Iris T. überzeugt mit einer ungeheuer gelenkigen und flexiblen Musik und mit in großer Sorgfalt geschriebenen Texten in deutscher Sprache. Mach mich tanzen ist ein Reigen raffiniert zubereiteter Lieder für die Gegenwart zwischen Chanson, Swing, Dixie, Charleston, Latin, Reggae und Pop.

"Eigentlich habe ich mir erst im Nachhinein überlegt, was sind das überhaupt für Lieder? Sind das Chansons, sind das Schlager, sind es Pop-Songs, ist das Songwriting? Ich habe nicht vorher gesagt, ja, Chansons sind das richtige für mich, sondern es sind einfach die Lieder so geworden", sagt Iris T. an einer Stelle im Interview über ihr erstes Solo-Album "Mach mich tanzen". Ein Album von Iris Träutner, das mit einem bestens harmonierenden Chanson-Jazz mit Pop-Appeal und deutschen Texten die Musikgourmets verwöhnt. //

Iris T Mach Mich TanzenIris T.: Mach mich tanzen
Musik: @@@@@
Klang: @@@@
Label/Vertrieb: Groove-Rec./ Hoanzl (2010)

Interview, Text und Fotos: Manfred Horak






 

Cello-Suiten von Bach: Interview mit Martin Rummel

Martin Rummel, dessen Aufnahme der Cello-Suiten von Bach von den internationalen Musikfeuilletons große Anerkennung findet, erzählt im Podcast Interview u. a., wann er zum ersten Mal Bach hörte, auf welchem Cello er spielt und wie man prinzipiell an ein Standardwerk wie die Cello-Suiten von Bach herangeht. //

CD-Tipp:
Martin Rummel: Bach
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music 

Interview: Manfred Horak

Paladino News 1: Interview mit Martin Rummel über Paladino Music

paladino music ist CD-Label, Künstleragentur, Notenverlag und Musikagentur und wurde im Jahr 2009 gegründet. In dieser ersten Podcast-Episode von "Paladino News" erzählt paladino music Geschäftsführer und Musiker Martin Rummel über die Idee und Notwendigkeit zur Gründung von paladino music. //

Interview: Manfred Horak

Brand New Recipe: Interview mit Susanne Plahl

susanne-plahl01Die österreichische Sängerin Susanne Plahl veröffentlichte mir ihrer Band The Lighting Rod das Debüt-Album "Brand New Recipe" und traf sich mit Robert Fischer zu einem gemütlichen Gespräch.

Echo Mountain: Interview mit Sarah Bettens

sarah-bettens-2009-05-05-06K's Choice, eine der erfolgreichsten Bands aus Belgien, hat nach sieben Jahren Auszeit das neue Album "Echo Mountain" (Sony Music) veröffentlicht. Robert Fischer traf die Sängerin Sarah Bettens in Wien zu einem kurzen Interview.

Songs Of Innocence: Interview mit Hannes Löschel

loeschel007Exit To A New Paradise... für Freundinnen und Freunde von Hannes Löschels musikalischen Grenzgänge. Im Sommer 2010 veröffentlichte der Reisefreudige zwischen den Genres Jazz und Neue Musik, Pop und sphärischen Klangwelten, das Album "Songs Of Innocence", einer Hommage an William Blake, ebenfalls Grenzgänger zwischen den künstlerischen Genres.

Klassik war der Soundtrack meiner Kindheit: Interview mit William Orbit

william_orbit_456_001Bei einem kurzen Wien-Besuch hatte Robert Fischer Gelegenheit mit William Orbit über das Album "Pieces in a Modern Style, Vol. 2" zu sprechen. Orbit erzählte u. a. warum er klassische Musik so liebt, welche Stücke sich für einen 'Remix' überhaupt nicht eignen und was er bei einer Studio-Session mit den irischen Superstars U2 erlebte.

Kompositionsauftrag meets Schinkenfleckerl: Interview mit Joanna Wozny

joanna-wozny-jj-kucekFür ihre Komposition "As in a mirror, darkly" erhielt Joanna Wozny den Erste Bank Kompositionspreis bei Wien Modern 2010. Wolfgang Rauscher traf sich mit der Künstlerin zu einem Gespräch.

Kreatives Universum, großes Herz: Interview mit Violetta Parisini

violetta-parisini-11-10-1Von der DJane zum Pop-Star. Nachdem Violetta Parisini in den letzten Jahren die Club-Szene in Österreich und Umgebung als singende DJane bereiste, hat Sie begonnen, eigene Songs zu schreiben. Daraus resultierte ihr CD-Debüt "Giving You My Heart To Mend". Robert Fischer traf die leidenschaftliche Radfahrerin im Cafe, um mit ihr über The Beatles, gutes Songwriting und ihre tolle Live-Band zu sprechen.

3D: Inszenierte Raum-Magie im TV, auf Blu-ray und Video

3dEin Gespräch mit Martin Auer von Panasonic Austria, ob 3D nun endgültig zum festen Bestandteil in der Unterhaltungselektronik wird. 

Vinyl lebt: Interview mit Thomas Epple und Bernd Kammerer über das bewusste Musikhören

vinyl-rulesSie gab nie auf Widerstand zu leisten und hat sich längst wieder einen fixen Platz im Universum der Audiophilen erobert - und vor allem gesichert: die Schallplatte. Wolfgang Rauscher sprach mit zwei Repräsentanten, die sich dem schwarzen Gold verschrieben haben.

Sound-Fest klangBilder: Interview mit Ludwig Flich

flich-2010Dass in Österreich eine "Messe für hochwertige Unterhaltungselektronik und Lebensgenuss" durchgeführt werden kann, sollte man nicht unbedingt als Selbstverständlichkeit betrachten. Von 11. bis 13. November 2016 ist es wieder soweit. klangBilder 16 findet im Arcotel Kaiserwasser statt.

Nowhere Train: Interview mit Ian Fisher

ian-fisher-11Der Songbarde aus der Provinz und Frontmann von Nowhere Train über Wanderlust zwischen Wien und Williamsburgh. Aus New York berichtet Denise Riedlinger.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Interview mit Simone Kopmajer

simonekopmajer2010-1Verkehrte Welt: Während Simone Kopmajer in den letzten Jahren in den USA und Asien große Erfolge feiert, hat sich die steirische Jazz-Sängerin in heimischen Gefilden ziemlich rar gemacht. Das soll sich nun mit "Didn't You Say" und verstärkter Live-Präsenz ändern. Im Interview mit Robert Fischer erzählt Simone Kopmajer über ihre neue CD, Kunst & Kitsch und ganz besondere Konzerterlebnisse in Asien.

Party Factor: Interview mit Raphael Wressnig

Der aus dem österreichischen Radkersburg stammende Hammond B3-Organist Raphael Wressnig hat längst den Status eines international anerkannten Musikers erreicht, spielt quasi überall in der Welt und sogar die Jazzmusik-Bibel Downbeat widmete sich bereits dem Musiker. Robert Fischer sprach mit Wressnig über das neue Album "Party Factor".

Allah und der Regenbogen: Interview mit Ulrike Karner

ulrike-karner3Ulrike Karner hat sich in Ihrem Erstlingswerk "Allah und der Regenbogen" eines brisanten Themas angenommen: Homosexualität bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das bedeutet sehr oft doppelte Stigmatisierung.

Giving You My Heart To Mend: Interview mit Violetta Parisini

Goschert und unabhängig: Interview mit Robert Draxler und Peter Hiess

evolver-book-coverGibt es Rock'n'Roll im Taschenbuch? Kann man im Zeitalter des Internet-Wortdurchfalls noch Gedrucktes veröffentlichen? Und ist die Welt noch zu retten? Nadia Baha interviewte die Neo-Verleger Robert Draxler und Peter Hiess von Evolver Books.

Ein Leben voll Musik: Interview mit Toni Stricker

Strawberry Wood: Interview mit Henk Hofstede von NITS

Life is still beautiful: Interview mit Mary Lamaro

"Mit Liebe können wir alles ändern", sagt Mary Lamaro, die Leadsängerin, Gitarristin und Songschreiberin der Mary Broadcast Band.

Rai de Sorëdl: Interview mit Ganes

Jobcenter: Interview mit Angela Summereder

Der sehr erhellende Dokumentarfilm "Jobcenter" von Angela Summereder erzählt von Menschen, die ihren Job verloren haben, da sie entweder am Arbeitsmarkt als unattraktiv und unvermittelbar gelten oder am Anfang ihres Arbeitslebens versuchen, einen Einstieg zu finden.

Flipcharts, kahle Meetingräume, Schulungsroutinen auf Pflichtschulniveau. Angela Summereder portraitiert in ihrem Dokumentarfilm " Jobcenter" fünf Menschen, die sich im Kreislauf des Jobcenters befinden, einem AMS-Kurs, der auch für die gute Arbeitslosen-Statistik sorgt. Mit "Jobcenter" gelang Summereder ein großer Wurf, der - wenn er einmal regulär ins Kino kommt bzw. auf DVD erhältlich sein wird [gezeigt wurde Jobcenter zuletzt beim Festival Crossing Europe in Linz; das Interview fand bereits im Rahmen der Diagonale 2010 statt; Anm.] - für gehörig Aufsehen sorgen wird. Die kühle Beobachtung und die Emotionslosigkeit im Kurs geben dem Film einen besonderen Reiz, zwischendurch gibt es aber auch die emotionalen Momente in persönlichen Gesprächen außerhalb des Kurses, wenn die Portraitierten in Großaufnahmen zu sehen sind. Das Leben ist eine einzige Bewerbung und das Jobcenter der dazugehörende Albtraum. //

Jobcenter Angela Summereder"Jobcenter" von Angela Summereder
Bewertung: @@@@@
Verleih: Sixpack Film (2010)

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Sixpack Film; © Viennale/Alexi Pelekanos










Immer noch unangepasst nach all den Jahren: Interview mit Wolfgang Niedecken von BAP

Heim ist nicht daheim: Interview mit Julia Laggner

Wie leben Menschen im Alterswohnheim, wie fühlt es sich an, fühlt es sich überhaupt an, und ist man dort daheim? Die Filmemacherin Julia Laggner portraitiert in ihrem Dokumentarfilm "Heim ist nicht daheim" vier Personen, die in einem Caritas-Wohnheim leben und stieß dabei auf ganz unterschiedliche Gefühlsregungen, Wünsche, Sehnsüchte, Träume, Lebenserinnerungen und Gegenwartsvorstellungen. Heraus kam aber keine deprimierende Studie, sondern vielmehr ein Film, der amüsiert und berührt.

Vier tendenziös unterschiedliche Charaktere werden in der Doku zu Wort gebeten. Ein Zirkusdirektor, der gerne sehr ausführlich und ausschweifend erzählt und keine Scheu hat vor der Kamera zu singen, eine Kontakt pflegende, geistig aktive und unterhaltende Großbäuerin, eine Pfarrersköchin die im Heim das tut, was sie immer schon getan hat, nämlich ihren Pfarrer betreuen, sowie eine Frau, die nicht wirklich freiwillig im Heim ist und aus ihrem nicht einfachen Leben erzählt. Wie erleben diese vier Personen (quasi als Stichprobe der Unterschiedlichkeit unserer Gesellschaft), die ihren Lebensabend in institutionalisierter Betreuung verbringen, ihre Gegenwart im Bezug zu ihrer Lebensgeschichte? Der Film gibt Einblick in Leben und Erlebtes, allerdings nicht in trüber Schwermut, sondern gespickt mit Humor und Schrulligkeiten, wie es eben so ein Alltag mit sich bringt. Die Filmemacherin Julia Laggner bewies mit diesem Film ein feines Gespür ein gewissermaßen sperriges wie tabuisiertes Thema mit einfachen Mitteln und Lockerheit auf die Leinwand zu bringen. Gezeigt wurde "Heim ist nicht daheim" im Rahmen der Diagonale 2010 und dort fand auch das Gespräch mit Julia Laggner statt. //

Heim Ist Nicht Daheim Julia LaggnerHeim ist nicht daheim
Bewertung: @@@@@
Buch & Regie: Julia Laggner
Kamera: Judith Benedikt
Ton: Herwig Rogler
Schnitt: Julia Pontiller
Dramaturgische Beratung: Niki Mossböck
Mit: Lieselotte Oman, Emil Pfeiffer, Veronika Pfuhl, Maria Neuhold u.a.
Verleih: Sixpack Film (2010)

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Diagonale; Julia Laggner



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